Mittwoch, 16. Februar 2011
Guy Ritchies "Sherlock Holmes 2" findet neuen Titel
Warner Bros. Pictures bringt die Fortsetzung des erfolgreichen Kinofilms "Sherlock Holmes" nun unter dem neuen Filmtitel "Sherlock Holmes: A Game of Shadows" in die US-Kinos.
Regisseur Guy Ritchie inszeniert mit Robert Downey Jr. in der Rolle des legendären Detektiv und Jude Law als sein treuer Freund Dr. Watson ein weiteres actionreiches Abenteuer in den Straßen Londons. Diesmal bekommt Holmes es mit seinem Erzfeind Professor Moriarty zu tun, den Jared Harris darstellen wird. In weiteren Rollen sind Noomi Rapace sowie Stephen Fry als Sherlocks Bruder Mycroft Holmes zu sehen.
Warner Bros. Pictures bringt "Sherlock Holmes 2" ein Monat nach dem US-Kinostart am 19. Januar 2012 in die deutschen Kinos.
Freitag, 11. Februar 2011
Arnold Schwarzenegger bestätigt Rückkehr ins Filmgeschäft
Der "Gouvernator" macht offenbar ernst und gibt seinen Agenten grünes Licht, neue Rollenangebote entgegenzunehmen. Möglicherweise wird Arnie bald als deutscher Offizier auf der Kinoleinwand zu sehen sein.
Auch Gouverneure trifft sie irgendwann: die Arbeitslosigkeit. Seit einiger Zeit mussArnold Schwarzenegger über seine Zukunft nachdenken, ist doch seine Amtszeit als Gouverneur von Kalifornien vorbei und eine Präsidentschaftskandidatur aufgrund der europäischen Herkunft des Mimen und Politikers nicht möglich. Also heißt es für Arnie: zurück zu den Wurzeln. Der gebürtige Österreicher, der sich weiterhin auch beim Kampf gegen die globale Erwärmung engagieren will, erwägt öffentlich eine Rückkehr ins Filmbusiness.
Wie Worstpreviews vermeldet, hat Schwarzenegger seine Pläne für eine erneute Schauspiel-Karriere nun per Twitter-Meldung bestätigt. Die freudige Nachricht für alle Schwarzenegger-Fans lautete: "Aufregende Neuigkeiten. Meine Freunde von CAA fragen mich seit sieben Jahren, wann sie wieder Angebote für mich entgegennehmen dürfen. Heute habe ich ihnen grünes Licht gegeben."
Schwarzeneggers Agenten von CAA können sich also nun auf die Suche nach geeigneten Stoffen für ihren Klienten machen. Vor kurzem erwähnte Schwarzenegger drei Drehbücher, die ihn derzeit interessieren. Eines davon ist das Skript zu "With Wings as Eagles" von Randall Wallace ("Braveheart", "Wir waren Helden"). Es basiert auf der wahren Geschichte eines deutschen Offiziers, der sich gegen die Nazi-Partei stellt und amerikanischen Gefangenen zur Flucht verhilft. Schwarzenegger würde den Part des Offiziers übernehmen.
Wie Worstpreviews vermeldet, hat Schwarzenegger seine Pläne für eine erneute Schauspiel-Karriere nun per Twitter-Meldung bestätigt. Die freudige Nachricht für alle Schwarzenegger-Fans lautete: "Aufregende Neuigkeiten. Meine Freunde von CAA fragen mich seit sieben Jahren, wann sie wieder Angebote für mich entgegennehmen dürfen. Heute habe ich ihnen grünes Licht gegeben."
Schwarzeneggers Agenten von CAA können sich also nun auf die Suche nach geeigneten Stoffen für ihren Klienten machen. Vor kurzem erwähnte Schwarzenegger drei Drehbücher, die ihn derzeit interessieren. Eines davon ist das Skript zu "With Wings as Eagles" von Randall Wallace ("Braveheart", "Wir waren Helden"). Es basiert auf der wahren Geschichte eines deutschen Offiziers, der sich gegen die Nazi-Partei stellt und amerikanischen Gefangenen zur Flucht verhilft. Schwarzenegger würde den Part des Offiziers übernehmen.
Donnerstag, 10. Februar 2011
Falsche Drachen inmitten des spanischen Bürgerkriegs
Roland Joffé (The Killing Fields – Schreiendes Land, The Mission) greift mit seinem neusten FilmThere Be Dragons wieder für ihn altbekannte Themen auf. Angesiedelt während des spanischen Bürgerkriegs, prangert Joffé wieder existenzielle Ungerechtigkeiten und Gesellschaftskämpfe an, spart aber auch nicht mit religiösen Motiven, Hass, Liebe, Verrat – das volle Programm. Und der Trailer dazu wirkt zwar etwas klebrig, aber vermag durchaus zu beeindrucken. Aber seht selbst!
There Be Dragons erzählt die Geschichte des jungen Journalisten Robert (Dougray Scott), der sich vor vielen Jahren mit seinem Vater überworfen hat. Kurz vor dessen Tod beginnt Robert damit, Nachforschungen über das Leben eines früheren Freundes seines Vaters anzustellen, der heilig gesprochen werden soll. Je intensiver er recherchiert, desto tiefer zieht ihn das komplizierte Verhältnis der beiden Männer, die sich von Kindheit an kennen und den spanischen Bürgerkrieg überlebten, in seinen Bann.
Neben Wes Bentley sind Dougray Scott und James Bond-Schönheit Olga Kurylenko in There Be Dragons mit von der Partie. In den Staaten startet das 35 Millionen Dollar Historiendrama am 6. Mai, ob es der spanische Bürgerkrieg auch bis nach Deutschland schafft, bleibt abzuwarten. Wer sich übrigens über den Filmtitel wundert: Roland Joffé zitiert damit die alte lateinische Redensart “Hic sunt dracones” (“Hier sind Drachen”), die noch aus der Zeit der Seefahrer und Entdecker stammt, wo unbekannte Regionen noch mit Fabelwesen illustriert wurden. Joffé spielt damit auf die Entdeckung des Unbekannten an als Metapher für Hass, Schuld und Vergebung.
Sonntag, 6. Februar 2011
Julia Roberts in Verhandlungen für "The Brothers Grimm: Snow White"
Schon seit einigen Wochen ist bekannt, dass Julia Roberts die Favoritin für die Rolle der bösen Königin in "The Brothers Grimm: Snow White" ist. Mittlerweile befindet sie sich in konkreten Verhandlungen mit der Produktionsfirma Relativity Media.
Schneewittchen scheint derzeit Hollywoods Lieblings-Märchen zu sein, denn neben "The Brothers Grimm: Snow White" von Regisseur Tarsem Singh ("The Cell", "The Fall") und Universals "Snow White and the Huntsman" von Rupert Sanders, arbeitet auch Disney an einer neuen Umsetzung und will die Geschichte nach China verlegen.
Während Michael Arndt ("Little Miss Sunshine", "Toy Story 3") noch am Drehbuch zu Schneewittchens Fernost-Abenteuer arbeitet, werden die anderen beiden Projekte immer konkreter. Wie wir erst kürzlich berichteten, ist Kristen Stewart("Eclipse - Biss zum Abendrot") in Verhandlungen mit Universal für die weibliche Hauptrolle in deren Grimm-Adaption. Für die Konkurrenzversion von Relativity Media ist zwar noch kein passendes Schneewittchen gefunden worden, dafür scheint aber die Besetzung der bösen Königin festzustehen: Julia Roberts, die von Anfang an die Wunschkandidatin der Produzenten war, steht derzeit in Verhandlungen für die Rolle.
Das Drehbuch zu "The Brothers Grimm: Snow White" stammt von Melisa Wallack. Ein Starttermin steht noch nicht fest, was dieses Projekt momentan ein wenig ins Hintertreffen zu seiner Konkurrenz von Universal geraten lässt, die ihr Schneewittchen am 21. Dezember 2012 in die Kinos bringen will.
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Samstag, 29. Januar 2011
Sonntag, 23. Januar 2011
Black Swan Kritik
Sayers (Natalie Portman) ist eine schüchterne, sehr zerbrechlich wirkende Ballerina. Sie ist perfektionistisch veranlagt, tanzt aber trotzdem immer eher in der zweiten Reihe. Wie alle Tänzerinnen träumt sie von der großen Solokarriere. Auf eine sehr subtile Art wird sie von ihrer Mutter (sehr beeindruckend: Barbara Hershey) angetrieben. Nina wird von ihr wie ein kleines Kind umsorgt, abends dreht ihre Mom noch die Spieluhr auf, ihr Zimmer ist überfüllt mit Kuscheltieren. Das allein ist schon gruselig. Hinzu kommt noch etwas sehr Angstmachendes, das von der Mutter ausgeht. Sie erinnert ein wenig an die bösen Haushälterinnen aus den Hitchcockfilmen. Jeden Moment erwartet man ein Messer, das gezückt wird. Das passiert aber nicht. Ihre einzige Waffe ist eine Nagelschere, mit der sie Nina die Nägel so kurz schneidet, bis dass das Nagelbett blutet. Für Nina wird der
Dieser von Natalie Portman furios dargestellte Charakter, um den sich in "Black Swan" alles dreht, bescherte ihr gerade völlig verdient einen Golden Globe, womit sie zwangsläufig auch eine heiße Oscar-Kandidatin ist. Die Rolle lässt Erinnerungen an Heath Ledger hochkommen. Als er an einer Überdosis Tabletten verstarb, meldeten sich schnell die Psychiater zu Wort. Sie hielten es für unverantwortlich, dass einem psychisch sehr labilen Menschen die Rolle des irren Jokers gegeben worden ist. Genauso verkraftet ein Mädchen wie Nina, die ihre Grenzen komplett überschreitet, solch eine anspruchsvolle, beinahe schizophrene Rolle nicht. Der diabolische Thomas nutzt das schamlos aus und spielt lustvoll seine Psychospiele. Für sein eigenes Ego geht er über Leichen. Ausgediente Lieblingskünstler sortiert er gnadenlos aus. Eine davon ist die von Winona Ryder sehr gut dargestellte Beth Macinty.
Regisseur Darren Aronofsky ("The Wrestler") hat ein echtes Meisterwerk abgeliefert. Sein bis in die Nebenrollen grandios besetzter Film ist einfach nur der helle Wahnsinn. Wer ein Ballettfilmchen erwartet, in dem schwerelos anmutende Choreografien im Tutu getanzt werden, hat sich regelrecht geschnitten. Aronofsky wollte einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Hier wird gehauen und gestochen, gekeucht und gekämpft, das Blut und der Schweiß fließen in Bächen. Mit dokumentarisch anmutenden Handkamerabildern zieht er das Publikum mitten ins Geschehen dieses Psychothrillers. Er schafft mit "Black Swan", was nur ganz wenige Filme erreichen. Er berührt, verstört und lässt das Publikum ungläubig und mit den Tränen kämpfend den Saal verlassen.
Freitag, 7. Januar 2011
Fair Game - Trailer und Kritik
Die nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen im Irak sind ein amerikanisches Trauma, das zumindest die Demokraten unter den Filmemacher nicht so schnell vergessen und immer wieder kritisch aufgreifen und hinterfragen werden. Auch Doug Limans prominent besetzter Politthriller „Fair Game" mit Naomi Watts und Sean Penn schlägt nun in diese Kerbe. Dafür bedient sich der Regisseur eines wahren Falles, der in den USA wochenlang die Medien dominierte, in Deutschland aber weit weniger bekannt geworden ist: Valerie Plame wurde 2003 durch ein gezieltes Leck in der Bush-Administration als CIA-Agentin enttarnt, um damit ihrem öffentlich gegen die Regierung wetternden Ehemann zu schaden. Plames Karriere war damit beendet und ihr Familienleben wurde auf eine harte Probe gestellt. In die Geschichtsbücher ist der Vorfall, für den später der Stabschef des Vizepräsidenten den Kopf hinhalten musste, als „Plamegate" eingegangen. Doug Liman setzt der tapferen Amerikanerin mit „Fair Game" ein würdiges Denkmal, zeigt dabei aber vor allem ein Interesse daran, George W. noch einmal einen mitzugeben. Viel spannender wäre es indes gewesen, die Motivation zu ergründen, die Valerie und ihren Ehemann dazu getrieben hat, in dieser schwierigen Situation nicht kleinbeizugeben, sondern sich dem Weißen Haus entschieden entgegenzustellen.
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